PNP 23.07.17: Elfi Jung tritt für die SPD als Kandidatin an

Veröffentlicht am 25.06.2017 in Lokalpolitik

"Manchmal muss man eben was machen" – Bürgermeisterwahl in Winhöring findet am 24. September statt

Winhöring. Elfi Jung, seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode neu und Fraktionssprecherin der SPD im Gemeinderat, tritt für die SPD als Kandidatin im Kampf um das Amt des Bürgermeisters an. Das hat, wie Elfi Jung dem Anzeiger mitteilte, der Orts-Vorstand bei einer Sitzung am Mittwochabend einstimmig beschlossen. Man habe auf jeden Fall als SPD eine Alternative anbieten wollen.

Damit ist Elfi Jung die zweite Kandidatin, die benannt worden ist – den Anfang hatte die CSU gemacht, die im Rennen um die Nachfolge des zurückgetretenen Hans Daferner den Landwirt und früheren Gemeinderat Karl Brandmüller ins Rennen schickt.

Elfi Jung wagt es: "Manchmal muss man eben was machen", lacht die 57-jährige streitbare Gemeinderätin auf die Frage nach dem Warum, und: "Ich will das und mir macht das Spaß". Außerdem seien die Rahmenbedingungen auch so, dass nicht jeder das Amt auch ausüben könne, meinte Jung mit Blick darauf, dass man auch jüngere Mitglieder im Vorstand des Ortsvereins habe. Aber sie sei seit 30 Jahren in der Politik, die sie als ihr Hobby bezeichnet, seit drei Jahren im Gemeinderat – "und da gehört es auch dazu, dass ich sag, ich mag das machen." Gerade seit der Zeit im Gemeinderat habe sie gemerkt, dass das Gestalten etwas Schönes sei – und "ich kann das auch durchsetzen", sagt sie. Und das Amt des Bürgermeisters sei durchaus ein Amt, in dem man "sich persönlich einbringen kann." Sie denke auch "nicht, dass sich nichts ändern muss. Klar muss auch sein, dass der Bürgermeister der Chef ist." Sie stelle sich der Wahl gern – ob es ihr gelingt, steht auf einem anderen Blatt: So jedenfalls habe der Wähler im Vergleich zu den Vorjahren eine Alternative und nachher sei es so: "Wen die Bürger wählen, der ist gut für den Ort."

Mit ihrer Beharrlichkeit ist Elfi Jung für manche wie ein rotes Tuch, für andere ist sie eine engagierte Frau, die sich traut, den Mund aufzumachen und SPD-Politik zu machen: Elfi Jung, 57 Jahre jung, Mutter von vier erwachsenen Kindern, gelernte Kindergärtnerin, hat in die Politik quasi hineingeheiratet: Ihr Mann Josef Jung war lange Jahre für die SPD im Gemeinderat, Josef Jungs Vater war Bürgermeister in Winhöring, Josef Jung junior hatte sich 2002 ebenfalls um das Amt des Bürgermeisters beworben – allerdings ohne Erfolg. Kein Wunder, dass bei Jungs zu Hause Politik ein allgegenwärtiges Thema ist.

Elfi Jungs Themen sind vor allem sozialer Natur. Sie engagiert sich für die Asylbewerber in Eisenfelden, zuletzt hatte sie das Weltcafé ins Leben gerufen, drängt – auch wegen der Asylbewerber – immer wieder darauf, dass der Geh- und Radweg zum Bahnhof realisiert wird.

Auch aktuell ist der Weg wieder ein Thema – Elfi Jung hatte am Dienstag im Gemeinderat Kritik an der Ausführung geübt (Anzeiger berichtete). Dass sie sich damit immer wieder Kontra einfing, das ficht sie nicht an. Hauptsache, es geht was weiter. So wie am Bahnhof: aufgrund ihrer jüngsten Kritik schaut sich der Bauausschuss den Weg vor Ort an.

Die SPD-Nominierungsversammlung, bei der Elfi Jung offiziell zur Kandidatin nominiert werden soll, ist für Donnerstag, 13. Juli, sie soll ab 19 Uhr in der Speisenmeisterei stattfinden.
- ina

 

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